Aktuelles aus der Berufswelt
Diese Rubrik dient vor allem den Fachleuten aus des Bereichen des Wein- und Rebbaus. Sie finden dort technische Informationen oder Informationen aus ihren Berufsverbänden.
25. Februar 2010 - Das Klima stresst die Rebe
Medienmitteilung von ACW
Umwelt-Faktoren beeinflussen das Gedeihen von Reben, eine Hauptrolle spielen dabei Wasser- und Temperatureinflüsse. Experten der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW befassen sich daher mit der Wasserreserve im Boden, der Verteilung der Niederschläge und dem Einfluss des Klimawandels. Diese Umwelt-Faktoren sind weitgehend für den Stress der Rebe verantwortlich. Dadurch häufen sich physiologische Störungen, welche im Verdacht stehen, die Qualität der Trauben und Weine zu beeinflussen. Mehr Info
Pflanzenschutzmittel verringern die Artenvielfalt
Die in der Landwirtschaft eingesetzten Spritzmittel sind nach einer europaweiten Studie der Hauptgrund für einen massiven Rückgang der Artenvielfalt auf Ackerböden und deren Umgebung. Mehr info
Ein amerikanischer Reben-Schädling ist im Tessin angekommen
Die aus Nordamerika stammende Rebenminiermotte Phyllocnistis vitegenella hat unsere Grenzen überschritten und ist 2009 in den Tessiner Rebbergen des Mendrisiotto beobachtet worden. Es handelt sich um einen Kleinfalter, dessen Raupen Miniergänge in den Blättern bohren. Der Schädling ist wahrscheinlich von Italien her in unsere Regionen eingewandert. In Europa wurde er zum ersten Mal 1994 in Venetien (Italien) gemeldet. Er kommt heute in verschiedenen Gegenden Nordostitaliens vor. 2004 wurde er in Slowenien und 2008 in Süditalien (Apulien) nachgewiesen. Die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW wird die Entwicklung des Schädlings verfolgen, um seine eigentliche Schädlichkeit im Tessiner Umfeld zu ermitteln. Mehr Info und Foto.
Neuer Direktor der Beratungszentrale AGRIDEA
Der Vorstand der Vereinigung AGRIDEA hat am 27. Januar Ulrich Ryser zum neuen Direktor der AGRIDEA gewählt. Ulrich Ryser wird seine Tätigkeit am 1. Juli 2010 aufnehmen. Die neu geschaffene Funktion als Direktor der beiden Standorte Lindau und Lausanne wird er ab Inkrafttreten der Reorganisation der Beratungszentralen am 1. Januar 2011 wahrnehmen.
Agriadress 2010 ist erschienen
Ab sofort ist beim Landwirtschaftlichen Informationsdienst LID die neue Ausgabe des Agriadress erhältlich.
Wer Ansprechpartner im Agrarbereich sucht, findet die gewünschten Post- und elektronischen Adressen sowie Telefon- und Faxnummern in Agriadress 2010. Ein alphabetisches Inhaltsverzeichnis, ein Sach-, ein Personen- und ein Abkürzungsregister machen das in zweisprachiger Ausführung erscheinende Kompendium zu einem „Who is who“ der schweizerischen Landwirtschaft.
Die neue Ausgabe von Agriadress umfasst rund 500 Adressen von landwirtschaftlichen und landwirtschaftsnahen Organisationen und Institutionen auf nationaler, regionaler und kantonaler Ebene, geordnet nach Branchen. Ergänzt sind die Adressen mit den Namen der jeweils verantwortlichen Personen. Mehr Info
Erfolgsgeschichten für eine schonende Bodennutzung Film 1: Vom Pflug zur pfluglosen Bodenbearbeitung | |
Der Asiatische Marienkäfer hat den Jahrgang 2009 verschont
Medienmitteilung von ACW - 15. Dezember 2009
Eine Kontamination der gelesenen Trauben mit dem Asiatischen Marienkäfer kann den Geschmack des Weins negativ beeinflussen. Die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW hat daher diesen Herbst das Vorkommen des Marienkäfers in den Schweizer Rebbaugebieten untersucht. Vom Baselbiet bis ins Waadtland konnte kein einziges Insekt in den Trauben beobachtet werden.
Klimatische Bedingungen und Weinlese 2009
Medienmitteilung von ACW - 11. Dezember 2009
Die Weinlese begann dieses Jahr im September und schloss generell unter ausgezeichneten Bedingungen in der ersten Hälfte von Oktober ab. Die Oenologen haben somit qualitativ hochstehenden Rohstoff in den Händen. Die Bilanz der Weinlese für die Versuchsbetriebe der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW in den verschiedenen Rebbaugebieten der Schweiz ist sehr erfreulich, da die Rebe die klimatischen Bedingungen während der Reife besonders gut verwertete.
Pflanzenschutzmittel – wie viel im Gewässer?
Medienmitteilung von ACW - 16. November 2009
Weinanalytik weiter verbessern
Medienmitteilung von ACW - 12. November 2009
113 Jahre in einer Weinflasche überlebt
Medienmitteilung von ACW - 26. Oktober 2009
Eine neue exotische Pflanze etabliert sich in den Weinbaugebieten: das Südamerikanische Berufkraut
Medien Miteilung von ACW - 3. September 2009
84 Jahre Beobachtung der Reben-Entwicklung
Medien Miteilunf von ACW - 1. September 2009
Abwechslung im Pflanzenschutzmitteleinsatz hilft, Resistenzen zu vermeiden
Immer öfter beobachten Landwirte, wie Schädlinge, Krankheiten und Unkräuter gegenüber häufig eingesetzten Planzenstutzmittel Resistenzen entwickeln. Um das Risiko weiterer Resistenzentwicklungen möglichst gering zu halten, empfiehlt die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW eine nachhaltige Bekämpfung von Schaderregern und das regelmässige Abwechseln zwischen einzelnen Wirkstoffgruppen.
Carbendazim in Weinbau: In der Europäischen Union wurden Fungizide mit dem Wirkstoff Carbendazim aus toxikologischen Gründen zurückgezogen. Vitiswiss hat deshalb entschieden, dass das carbendazimhaltige Präparat Sumico ab sofort für die Labelproduktion (=Zertifikat Vitiswiss) nicht mehr eingesetzt werden darf. In der ÖLN-Produktion kann Sumico jedoch gemäss bisheriger Bewilligung und Empfehlung weiterhin verwendet werden.
Mara, letztgeborene Rebsorte von Agroscope ACW: Die von der Forchungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW aus der Kreuzung Gamay x Reichensteiner gezüchtete Rebsorte "C41" wurde "Mara" getauft. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dieser Rebsorte, der gleichen Linie wie Gamaret und Garanoir, wurde in den Jahren 2008 und 2009 Standardvermehrungsmaterial bei Schweizer Rebschulisten zur Verfügung gestellt. Mehr Info
Das Weinjahr 2007, Dokument, welches das Bundesamt für Landwirtschaft am 15. April 2008 publiziert.
